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Inplay-Infos
Welcome
Herzlich Willkommen im It is your Duty, lieber Gast. Sieh dich um in unseren Londoner Gassen oder auf den Schiffen der Royal Navy. Wenn du Politik, Intrigen und Abenteuer magst, bist du hier genau richtig.

historisches RPG
ab 18
Jahr 1797
Ort: London
Offplay-News
19. Apr 2018
Vom 21. Apr 21:00 bis zum 22. Apr 07:00 ist das Forum wegen technischer Wartung nicht zu erreichen. Mehr dazu hier.

22. Okt 2018
Wir sind hinter den Kulissen gerade mit dem Update/Umbau des Forums beschäftigt, weswegen es in den kommenden Wochen im Ingame erstmal keine großen Neuerungen geben wird.

Family Conway - A Captain's Family
Ehefrau - Töchter - Sohn gesucht
#1

Der Suchende:
 William Rhys Conway: Captain der Royal Navy, gestandener Mann und erfahrener Offizier. Eigentlich ist der Walise für eine Ehefrau einst eine gute Partie gewesen, ein Mann, der sich in zahlreichen Gefechten einen Namen machte, der loyal und treu ergeben dem König dient und seinen Weg in der Navy erfolgreich erklommen hatte, immer wieder war sein Name in der Gazette zu lesen gewesen. Doch die letzten Male als man seinen Namen dort erfuhr, war es gewiss nicht schmeichelhaft. Lasterliche und unerhörte Dinge, gar Sodomie, wurden ihm angelastet, aber schlimmer noch: Hochverrat. Hat er mit den Franzosen paktiert? Es ging sogar so weit, dass er der Navy verwiesen wurde. Doch es gelang einem glücklichem Geschick, in einem langen und gewagten Unternehmen, seinen Namen wieder ins rechte Licht zu setzen und seine Aufnahme in der Navy in seinen alten Rang zu erwirken. Doch der Schatten der Anklage hängt ihm noch nach, ihm und natürlich seiner Familie.

Die Gesuchten:
Name: Emma Conway
Status: Ehefrau von William Conway
Alter: Um die 40+ herum (25 Jahre Ehe sollten da schon plausibel sein Zwinkern )
Avatarvorschlag: Emma Thompson
Zitat aus dem Steckbrief:
Aber ich habe auch noch eine eigene und nicht Kinderarme Familie. Meine Ehefrau Emma lernte ich vor vielen Jahren in der Nähe von Briston kennen. Ich war sofort von ihrem Charme, ihrer Lebenslust und ihrer Eleganz angetan. Es dauerte eine Weile, aber schließlich schritten wir beide vor den Traualtar.

Emma Conway - am Liebsten würdest du diesen verteufelten walisischen Namen wieder los werden. Einst warst du sehr stolz, ihn zu tragen. Als eine respektierte Frau eines walisischen Offiziers und Kapitäns. Gut, eure Ehe war von Anfang an ein Arrangement, aber es war von gutem Glück beschienen, du hast vier Kinder zur Welt gesetzt, dein Ehemann hat dich höflich und zuvorkommend behandelt, gar schon... liebevoll? Nein, das wohl nicht, aber mit einem Respekt und auch Charme, das dir kein Widerwillen emporkroch bei der Vorstellung, wenn er von seinem Schiff nach Hause kam. Im Gegenteil, er hat dich ernst genommen, ihr habt gute Konversationen geführt und Streit war eigentlich kein Thema im Hause Conway. Außer, es ging um die Erziehung der ältesten Tochter, die dein Mann stets viel zu sehr verwöhnt hat, ihr gar Flausen in den Kopf gesetzt hat und immerzu ihr diese unerträglichen Käfer mitbrachte von seinen langen Reisen. Gut, darüber konntest du hinweg sehen. Aber nicht über die Anklage jüngst: Hochverrat? Grauenhaft. Aber das konntest du keine Minute wirklich glauben, du weißt sehr genau, wie tief die Loyalität in deinem Mann steckt. Aber Sodomie? Erinnerungen, Vermutungen, es fügt sich zu einem leidlich erschreckenden Bild zusammen. Schon des öfteren hattest du die Vermutung, dein Mann würde dich mit anderen Frauen betrügen. Aber dass es gar keine Frauen war, der unerhörte Gedanke war bisher noch nicht aufgekommen, bis zur Anklage.
Und ehrlich gesagt: Du bist eine verdammt gute Partie, die auch William bekommen hatte. Du bist scharfsinnig, weitsichtig und hast es in den letzten zwanzig Jahren eigenständig gemeistert, da dein Mann die meiste Zeit auf hoher See war: Vom Haushalt, Finanzen bis zur Erziehung der Kinder und auch gutes Wetter bei der Gesellschaft Londons für deinen Mann zu machen. Du bist keine Adlige, aber du kannst deinen "Mann" souverän stehen. Du hast beim Verlesen des Schuldspruches deine Kinder und deine Sachen gepackt - Geld natürlich auch - und bist aus London weg und in deine Heimat in den Süden von England gezogen. Deinen Mann hast du defacto damit verlassen. Nun wurde sein Name rein gewaschen. Was das für dich bedeutet, wirst du wohl noch erst überlegen müssen.
Name: Claire Conway
Status: Älteste Tochter von William Conway
Alter: Um 23-24
Avatarvorschlag: Rosamunde Pike (Stolz&Vorurteil)
Zitat aus dem Steckbrief:
Mein Lichtblick in meiner Familie ist meine älteste Tochter. Claire ist im gleichen Alter wie mein jüngerer Bruder. Und sie ist einfach eine Wucht. Verzeihen Sie mir, Mylord, wenn ich mich so ausdrücke. Sie ist lebhaft, wissbegierig und einfach ein liebes Mädchen. Meine Frau beklagt zwar hin und wieder die Jähzornanfälle, die mein kleines Mädchen haben kann, aber mir ist dieser beschriebene Wesensaspekt an ihr noch nie aufgefallen. Sie ist einfach ungeheuer klug und hat schon mit jungen Jahren das Lesen gelernt. Sie saugt jedes Wort auf, das sie finden kann und ich schicke ihr immer von meinen Reisen alle Schriften, die ich aufzutreiben vermag. Zudem hegt sie eine kleine Faszination für Käfer, Schmetterlinge und Vögel. Darum schicke ich ihr auch immer eine Auswahl von der Fauna, die mir unterwegs begegnet. Meine Frau meinte einst, dass sie die morbide Faszination meiner Tochter abschreckend findet. Ich halte es jedoch eher als einen weiteren Zug ihrer stark ausgeprägten Neugier. Und sie hat mich sogar ein wenig damit angesteckt, so dass ich selber mich mit diesen kleinen Tieren hin und wieder beschäftige. Wenn ich nach England komme und nach London fahre, dann nehme ich auch immer meine Tochter mit, damit wir die Vorträge der Royal Academy besuchen können.
Seine kleine Tochter bist du gewiss nicht mehr, eine junge Frau in den Jahren ihrer Blüte könnte man wohl sagen. Du bist jedoch nicht einfach eine junge Frau, die darauf harrt, eines Tages eine gute Partie zu heiraten und viele Kinder in die Welt zu setzen. Aber du bist auch keine Rebellin, die sich gegen die Ungerechtigkeit der Welt stellt. Nein, du bist eine Frau, die Vorbilder wie Madame de Staël, Caroline Schlegel-Schelling, Maria Gaetana Agnes oder Olympe de Gouges bewundert, die Eloquenz verbunden mit Wissen, Neugier mit der Lust lernen und erfahren zu wollen als erstrebenswert erachtet. Du magst die Intrigen, das Klatschen und Tratschen nicht, wenn du doch viel eher die Artes naturalis und spannende Vorträge oder die Berichte von Cook in dich aufsaugen könntest. Insofern hat es auch etwas Gutes, dass du mit deiner Mutter in den Süden von England vor zwei Jahren musstest: Du kannst nach Herzenslust durch die Wälder streifen und die Natur erkunden, Käfer sammeln und Schriften lesen, die du von deinem Vater gesammelt hast. Aber du vermisst deinen Vater schrecklich. Die Anklagen hältst du für völlig lächerlich und deine Verehrung für ihn ist ungebrochen. Er würde nicht irgendein schreckliches Landei, irgendwo so einen unwichtigen Landadligen, als eine gute Partie für dich halten. Wenn auch deine Verlobung durch den Skandal um deine Familie gute drei Jahre verzögert wurde und du schon in dem Alter bist, wo es heikel wird, überhaupt jemanden zu finden. Aber nein, er würde dir einen Mann, der in der Royal Academy ein und aus geht, heraus suchen und vor allem: Einen Navyoffizier. Aber die Verlobung von dir steht vor der Tür. Dennoch: Dein Vater ist zurück, sein Name rein gewaschen, du hast das gute Recht, wieder zu ihm zu reisen, aber das verwehrt dir deine Mutter beharrlich. Das ist doch zum verfluchen!
 
Name: Francis Conway
Status: Einziger Sohn von William Conway
Alter: Um 12-14
Avatarvorschlag: Elijah Wood (Die Abenteuer von Huck Finn)
Zitat aus dem Steckbrief: 
Ich habe noch einen kleinen Sohn, er ist ein Quell großer Sorge. Francis ist schon von Natur aus sehr benachteiligt und war schon seit seinen ersten Monaten eher schwächlich. Und seit seinem dritten Lebensjahr ist er ständig krank. Erst hatten wir geglaubt, es wäre die Schwindsucht, doch der Herr hatte wohl doch noch Erbarmen mit dem kleinen Wurm. Dennoch leidet der Junge immer darunter und ist auch kleiner gewachsen als seine Altersgenossen. Seinetwegen sind wir auch immer wieder an Meereskurorten, wo wir jeden Sommer hin fahren, damit er sich dort etwas erholen kann und die Kräfte für ein weiteres Jahr in seinem Leben sammeln darf. (Manchmal nur meine Familie, wenn ich im Krieg bin, dann müssen sie ohne mich fahren)
Francis hatte seine Kindheit zwar schlecht, aber doch lebendig überstanden. Er war inzwischen 14 Jahre alt und ein zurück gezogener Junge, der wenig nach draußen ging, dafür umso mehr las und seinem Wissensdrang nachging.

Francis ist in der Tat lange Zeit und immer wieder nicht der Gesündeste gewesen. Ein Grund, warum du nicht immer nach draußen gedurft hast und mit den anderen Kindern spielen durftest. Aber dafür hast du Abenteuer durch unzählige Geschichten erlebt, du bist auf den Schultern von Riesen durch die Welt gereist, du hast mit Homer Troja fallen sehen, du hast gegen Windmühlen gekämpft und durftest an der Krönung von König Arthus teilhaben, musstest aber auch wacker dich mit Robinson Crusoe auf einer verlassenen Insel durch kämpfen. Aber es hat sich gelohnt, denn die Welt ist dir trotz oft Ausgehverbot kein unbekannter Ort. Und dann sind da noch die Briefe deines Vaters und oft hast du das Gefühl, du würdest ebenso auf den Planken des Schiffes stehen, das er kommandiert. Und oh wie schön wäre es doch, wenn du auch eines Tages Teil der Navy sein könntest oder herum reisen dürftest wie Cook oder Humboldt. Aber alle halten dich für zu schwach, zu krank und zu empfindlich. Immer noch. Du liest sehr gerne, du bist ennorm wissbegierig und hast schon längst im Wissen manchen deiner Lehrer übertroffen, die dein Vater dir bestellt hat. Du weißt dich zu benehmen und machst deiner Mutter in Gesellschaft keine Schande, auch wenn du manchmal die eine oder andere Anspielung fallen lässt, die deinem Alter voraus ist und viele um dich herum gar nicht verstehen. Und du hast einen ausgeprägten Sinn für Humor und viel Lebenswille, was dich bisher auch über jede Krankheit hin weg gebracht hat.
Name: Joanna und Elizabeth Conway
Status: Die beiden Jüngsten, Zwillingstöchter von William Conway
Alter: Um 11
Avatarvorschlag: Dakota Blue Richards (Golden Kompass)
Zitat aus dem Steckbrief:
Eine Rede von William vor einigen Jahren: Joanna und Elizabeth - Die beiden kleinen Würmer sind Zwillinge und beide gerade erst ein paar Jahre alt. Lebhaft, munter, frech, die Mädchen führen sich zuhause auf, als ob sie die kleinen Hausprinzessinnen wären. Sicherlich, manchmal werden sie wohl auch zu sehr verhätschelt und vertätschelt, eben weil sie die Jüngsten sind. Mit ihren goldblonden Haaren und den großen blauen Augen sind sie jetzt schon eine Augenweide. Und beide scheinen nicht groß an den Dingen interessiert zu sein, die wiederum Claire bewegen. Ich denke, es wird kein schweres Unterfangen sein, die Mädchen in ein paar Jahren zu verheiraten.
Beide Mädchen waren inzwischen jedoch bereits 11 Jahre alt und hatten vielleicht für einige weiße Strähnen in dem blonden Haar ihres Vaters gesorgt.

Joanna, Jo, Anna: du bist die Ältere der Beiden, du bist es auch, die womöglich als die Vernünftigere gilt, auch wenn du es für ungerecht erachtet, dass es stets du bist, die am Meisten von den Zwillingen gerügt wird, wenn ihr euch nicht so verhalten, wie es eure Eltern für richtig erachten.  Du bist doch lediglich einige Minuten älter als deine Schwester. Du warst und bist als Kind womöglich nicht weniger temperamentvoll, nicht weniger neugierig und lebenslustig, du lässt dich zu gerne von der Jüngeren anstecken und bist bei allerlei Schabernack mit dabei gewesen. Dennoch kann man nicht sagen, dass du eine Rebellin bist. Du lachst gerne, du liebst es, mit deiner Schwester Abenteuer zu erleben, aber du stickst genauso gerne, du bist ganz angetan davon, wenn du von deiner Mutter heraus geputzt und zu gesellschaftlichen Anlässen mitgenommen wirst und du träumst schon davon, wenn du eines Tages alt genug bist, in rauschendem Kleide zum Tanz geführt zu werden und eine gute Partie zum Heiraten zu bekommen. Am Liebsten hättest du es, wenn es dann auch Zwillinge wären, damit du und deine Schwester zusammen heiraten können. Sich von Elizabeth eines Tages trennen zu müssen, diese Vorstellung ist für dich ein Graus.
Und du freust dich darauf, hoffentlich bald wieder nach London zurück zu kehren. Außerdem freust du sich noch mehr auf deinen seit zu langer Zeit nicht gesehenen Vater. Aber Mutter ist wütend auf ihn, das weißst du ganz genau. Warum? Es muss etwas mit den gemeinen Anschuldigungen zu tun haben, die du nur ansatzweise verstehst.

Elizabeth, Beth, Liz : Du bist womöglich die Wildere von den beiden Zwillingen, aber eigentlich weißt du, dass genauso viel Mut und Schneid in deiner Schwester steckt, die unzertrennlich von dir ist. Einige Minuten jünger haben dir manchen Vorteil gebracht, denn die Rügen gehen oftmals an Joanna. Man sieht euch oft zusammen herum streifen, aber den Wenigsten fällt auf, dass es nicht immer so ist. Sticken kannst du nicht leiden und lässt Joanna dann alleine, wenn sie wieder ihre Kleider damit verziert (und deine auch, aber soll sie). In London warst du mitten im Leben und bist mit den Kindern durch die Viertel gestürmt und kennst viele Ecken und Flecken der Hauptstadt, schon als du acht und neun Jahre alt warst. Du hast einen viel nüchterne Blick auf die Welt, du weißt, dass du später heiraten wirst, wohl eine Familie wie deine Mutter haben kannst, so weit, so gut. Aber dennoch bekommst du viel mehr rund um die Familie und das Leben an sich mit, das dir gar nicht erst die Augen geöffnet werden müssen. Du kannst fluchen wie ein Hafenarbeiter, musstest aber von Joanna unterrichtet werden, wie man sich in Gesellschaft gut benimmt - sei es drum, das gehört wohl auch zum Leben - und du bist keineswegs zimperlich, kannst dich mit der Faust erwehren, gegen andere Kinder natürlich - und bist nicht sonderlich naiv. Und als einzige der Conwaykinder hast du auch kein verklärtes Bild von deinem Vater. Er ist ein Kapitän und eine Autoritätsperson, du kannst ihn um deinen Finger wickeln, du liebst ihn durchaus aufrichtig, aber du weißt auch, dass er angeklagt wurde und für schuldig gesprochen: Für Hochverrat und Sodomie. Als der Schuldspruch verkündet wurde, drei Tage danach hast du dich bis zu seinem Gasthaus durch geschlagen, weil du ihm verkünden wolltest, dass du NICHT mit deiner Mutter in den Süden, sondern an seiner Seite bleiben wolltest. Erschreckend war es, als du deinen Vater in ziemlich miserablen Zustand - betrunken, herunter gekommen - gesehen hast und dann war da noch der Steward von ihm, der ihm die Hemden bügelt und sein Rasierzeug bereit legen sollte und nicht in seinem Bett liegen dürfte. Das gab dir sehr zu denken. Und da du deinen Vater noch nie betrunken gesehen hast, hast du erst mal wieder den Weg nach Hause gefunden und dummerweise war da die Kutsche schon bereit und du viel zu schnell mit deinen Geschwistern im Süden, wo es sterbenslangweilig war die letzten Jahre. Abgesehen davon, dass du die Dorfkinder zu einer kleinen Meute um dich herum gescharrt hast, dafür aber von deiner Mutter schließlich hart bestraft wurdest. Aber noch sind dir wenige Jahre vergönnt und womöglich kannst du dein - dir selber gegebenes - Versprechen noch wahr machen und dich zu deinem Vater absetzen. Du könntest dich doch als Junge verkleidet als Schiffsjunge zu ihm durchschlagen. Eigentlich keine schlechte Idee, kam dir in den letzten Tagen immer häufiger. Auch wenn du eigentlich nicht als Junge herum laufen und auch keine Lust auf Deck schrubben hast und die Navy dir zu drakonisch erscheint. Aber wie sollst du sonst weg kommen aus diesem elenden Kaff? Aber du kannst auch Joanna nicht alleine lassen, irgendjemand muss ja auf sie aufpassen (oder sie auf dich?).



HISTORISCHES FORUM | FSK 18 | ENGLAND 1797
Europa und die Welt am Ende des 18. Jahrhunderts. Seit beinahe zehn Jahren gibt es Krieg auf dem Kontinent. Aber nicht nur an Land wird gekämpft, auch auf dem Wasser finden Schlachten statt.

Und hier bleibt auch England nicht unangetastet. Denn wer ein Schiff der Royal Navy betritt, betritt Hoheitsgebiet der Krone. Genauer gesagt aus Planken und Tau gefertigtes und mit durchschnittlich 40 Kanonen ausgestattetes Hoheitsgebiet. Schwimmende Festungen mit eigenen Gesetzen und Traditionen - eine Welt für sich, die nur durch Disziplin und unerschütterlichen Glauben existieren kann.

Um diese Bastionen Englands auf dem offenen Meer zu betreiben, braucht es Menschen und nicht nur die auf See. In Plymouth und London arbeitet die Admiralität fieberhaft an Strategien und Plänen. Kapitäne und Offiziere warten auf eine neue Gelegenheit, ins Gefecht zu ziehen und Familien an Land darauf, dass ihre Lieben aus dem Krieg heimkehren. Es herrscht Krieg und trotzdem muss das Leben irgendwie weitergehen.


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